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Schon seit jeher üben und übten Greifvögel und Falken eine starke Faszination auf die Menschen aus. Besonders die großen Adler sind Sinnbilder für Kraft, Mut und grenzenlose Freiheit und haben Einzug in die Wappen vieler Staaten, Vereine und ähnliches gehalten. Auch der schnelle Wanderfalke gilt seit jeher als edel und ist ein beliebter Beizvogel in der Falknerei. Die Tatsache, dass viele Greifvögel (ähnlich wie der Mensch) an der Spitze der Nahrungskette stehen und über scharfe Sinne verfügen, dürfte viel zu der erwähnten Faszination beitragen.

Um auch dem Laien ein schnelles Finden der gewünschten Greifvogelart zu ermöglichen, haben wir auf dieser Seite alle Arten mit dem Namenszusatz Adler und Bussard in das jeweils selbe Menü eingeordnet, obwohl diese Arten zum Teil nicht näher miteinander verwandt sind.

Die Unterteilung erfolgt in Adler, Bussarde, Habichte, Milane, Weihen und Falken. Näheres hierzu finden Sie in den jeweiligen Artkapiteln.

Greifvogelbeobachtung

Für alle, die sich näher mit Greifvögeln befassen möchten, empfiehlt es sich, zuerst einmal die beiden häufigsten Greifvögel Deutschlands unter die Lupe zu nehmen. Den Mäusebussard und den Turmfalken. Beide sind selbst auf einfachen Spaziergängen durch die Natur regelmäßig zu sehen, bieten dadurch hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten und eignen sich gut als Vergleichsarten für die Bestimmung seltenerer Greifvögel. Wie soll man sich zum Beispiel sicher sein, etwa einen Wespenbussard vor Augen zu haben, wenn man den äußerst variabel gefärbten Mäusebussard nicht sicher ausschließen kann? Mehr unter Greifvogelbeobachtung.

Greifvogelschutz

Viele Greifvögel wurden und werden von einigen uneinsichtigen Menschen direkt (zum Beispiel durch Abschuss, Absägen der Horstbäume, Aushorsten und Töten der Jungvögel) oder indirekt (zum Beispiel Vergiftung, Fallenfang) verfolgt. Seit langem sehen manche Jäger in ihnen Konkurrenten bei der Jagd auf Niederwild und einige Taubenzüchter nehmen z.B. dem Habicht oder dem Wanderfalken das Schlagen einer ihrer Tauben übel, obwohl beide naturgemäß nicht zwischen Wild- und Zuchttaube unterscheiden können. Für die Jäger ist der Greifvogel noch der klassische Raubvogel, obwohl die Bezeichnung Raubvögel längst überholt ist. Zudem gibt es viele unbeabsichtigte Todesopfer durch den Straßenverkehr, durch den Anflug an Fensterscheiben (beispielsweise der Sperber), Windkraftanlagen und oberirdische Stromleitungen (zum Beispiel Seeadler) sowie durch Bleivergiftung durch Schlucken von Munitionspartikeln beim Fressen angeschossener Tiere bzw. ihrer Reste. Mehr zum Thema Greifvogelschutz.

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Allgemeines

Wissenswertes über den Greifvogel